Filme beweisen: Jäger sind auch gegen Menschen gewalttätig
Beweisfilm 1,
gedreht auf der Treibjagd südlich von
Zurndorf am Sonntag den 18. November 2007. Die Kamera hält
ein Tierschützer, der freundlich mit einem Jäger zu reden versucht.
Daraufhin wird er von hinten von einem anderen Jäger angegriffen.
Der Jäger im Bild, mit dem der Tierschützer zu sprechen versucht,
nutzt die Chance und schlägt auf die Kamera, sodass diese beschädigt
wird, was man an dem verschobenen Bild erkennt. Der Tierschützer
hebt die Kamera wieder auf und filmt den ersten Angreifer,
der primitivste Beleidigungen ausstößt und u.a. den Tierschützer
als „Kanaken“ bezeichnet.
ebenfalls gedreht auf der Treibjagd südlich
von Zurndorf am Sonntag den 18. November 2007. Man sieht einen
Tierschützer, der die Jagd filmt. Plötzlich kommt ein Jäger
von hinten, legt seine Waffe auf den Boden und greift den ahnungslosen
Tierschützer an. Der Tierschützer wird gegen das Auto geschleudert
und fällt zuletzt auf den Boden, wo sich der Angreifer auf
ihn stürzt und wie verrückt auf ihn einschlägt. In diesem Augenblick
wird der Kamermann von anderen Jägern angegriffen, weil diese
ihm die Kamera entreißen wollen. So soll verhindert werden,
dass für diese Gewalttaten ein filmischer Beweis überlebt.
Der Kameramann stürzt zu Boden und schreit um Hilfe. Die Kamera
wird schwarz, weil der Tierschützer sie unter seinem Körper
schützt, um den Raub der Kamera zu verhindern.
Alle abgebildeten Jäger waren Teil der
Jagdgesellschaft an diesem Tag und haben die im Film gezeigten
Straftaten begangen. Um etwaigen Gerichtsprozessen vorzubeugen,
die die Jägerschaft gerne gegen TierschützerInnen führt, betont
der VGT hier aber deutlich, dass nicht behauptet wird, dass
diese Personen für jede einzelne im Bericht von der Jagd an
diesem Tag genannte Tat verantwortlich sind.
Wieder Jägerschaft des Jägerlatein überführt: es waren die Jäger, die Tierschützer
bespuckt, gestoßen und beschimpft haben
Versuchen wir die Situation mit unserem
psychologischen Hausverstand zu analysieren. Auf der einen
Seite stehen Personen, die sich einen Tag Zeit genommen haben,
um illegal gezüchtete und ausgesetzte Tiere sowie absichtlich
durch Überfütterung unnatürlich aufgepäppelte Wildtierüberpopulationen
zum Spaß abschießen zu können. Diese Menschen empfinden also
Lust dabei, Lebewesen aus Fleisch und Blut zu töten, und zwar
sehr grausam, weil mit Schrot angeschossene Tiere auf der Treibjagd
minuten-, stunden- oder tagelang leiden müssen. Diese Menschen
werden jetzt plötzlich an ihrer Lustbefriedigung gehindert.
Auf der anderen Seite sind Menschen, die
das Schicksal leidender Tiere nicht schlafen lässt, die etwas
unternehmen wollen, um die Tiere zu schützen. Sie stellen sich
zwischen obige Personen und die Tiere, und riskieren damit
ihr eigenes Leben, um das der Tiere zu bewahren. Würden Sie
in so einem Fall, draußen in Wald und Flur, eine Person mit
geladenem Gewehr provozieren? Wozu? Weil man lebensmüde ist?
Die Gretchenfrage ist also leicht zu beantworten:
Welche dieser beiden Gruppen wird eher ausfällig und gewalttätig,
und welche möchte eher ein friedliches, gewaltfreies Ende der
Konfrontation?
Um mit Fakten ein bisschen nachzuhelfen,
hier ein paar filmische Eindrücke. Dabei behaupten wir von
den abgebildeten Personen nichts anderes, als was auf den Filmclips
zu sehen ist:
Jäger provoziert Tierschützer durch
Schimpfen
Tierschützer werden als Trottel und
Analphabeten bezeichnet