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Resümee:
In Skandinavien ist die Situation für die Pelztiere
um nichts anders als in Osteuropa, China oder Russland.
Jeweils 2 Nerze müssen sich einen Käfig
der Größe 30 cm x 90 cm teilen, ohne Schwimmwasser
und mit Gitterboden. Die Füchse haben es auch
nicht besser. Ein bis zwei Füchse leben in Käfigen
der Größe 50 cm x 60 cm, manchmal 50 cm
x 1,2 m, ohne jegliche Struktur, 1 m über dem
Boden. Die Tiere sind Wind und Wetter ausgesetzt – vorsätzlich,
damit der Winterpelz sehr dicht wird – und
müssen dabei ununterbrochen auf Metallgittern
leben, im eiskalten hohen Norden! Die skandinavischen
Farmen sind generell größer als die in
Osteuropa, und vielleicht im Mittel unter besseren
hygienischen Bedingungen. Aber für die betroffenen
Tiere macht das keinen Unterschied.
Martin Balluch, der Autor dieses Berichts: „Fast
alle der zahllosen Pelztiere, denen ich auf meiner
Skandinavien-Tour in die Augen geschaut habe, werden
jetzt gerade mit der Metallzange aus den Käfigen
geholt und mit Gas oder Elektroschock getötet,
nachdem sie ihr kurzes Leben in einem winzigen Drahtgitterkäfig
verbringen mussten. Wer das, wie ich, mit eigenen
Augen gesehen hat, kann nie wieder Pelz kaufen! Egal,
ob der Pelz aus Asien, Osteuropa oder Skandinavien
stammt.“
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