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DEMO GEGEN TIERVERSUCHE

Demo gegen Tierversuche - Wien, 22. 04. 2006

  • Treffpunkt: 13:00 Mariahilferstrasse Nr. 123-125 (Ecke Gürtel)

  • Route: von der Mariahilferstrasse 123 (Ecke Gürtel) stadteinwärts bis zum Burgring, durch´s Burgtor, Heldenplatz, zum Michaelerplatz, Kohlmarkt, Graben, Stock-im-Eisenplatz.

  • Abschlusskundgebung: 15:30 Stock-im-Eisenplatz

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Wien, boomender Wirtschaftsstandort mit immens hohem Stellenwert von Forschung und Entwicklung. Schon jetzt können Häupl und Co. stolz auf rund 800 Forschungseinrichtungen verweisen, die in Wien ihren Sitz haben. Unter anderem werden immer wieder so erfolgsträchtige und weltbekannte Firmen wie Novartis, Baxter oder Aventis gepriesen. Doch was sich hinter der tollen Fassade versteckt, ist wohl weniger ruhmvoll.

Zahllose Tierversuche, grausame Experimente an leidensfähigen Lebewesen, gnadenlose Vivisektion für Wirtschaft, Forschung und Technologie - davon hört man selten. Immer noch türmen sich in den Regalen unserer Supermärkte, Drogerieläden und Apotheken Produkte, die mit Hilfe von Tierleid entwickelt wurden. Immer noch gibt es fast keine Möglichkeit sogenannten Tierversuchs-Produkten zu entgehen, immer noch gibt es teils gar keine Alternativen geschweige denn eine verlässliche Deklaration. Und immer noch wird das Budget für alternative Forschungsmethoden, in einer Forschungsstadt wie Wien, so klein wie möglich gehalten. Es wird dem qualvollen Tierversuch der Vorrang gegeben, gegenüber Versuchen an schmerzfreier Materie.

Auch Österreich muss seinen Teil dazu beitragen, damit ein Ende der Tierversuche, ein Ende der unvorstellbaren Qualen von Millionen von Labortieren, endlich absehbar wird. Einerseits indem innerhalb der österreichischen Forschung Alternativmethoden ganz deutlich der Vorzug gegeben wird und keine neuen Tierversuchslabors in Österreich entstehen, und andererseits indem Produkte, die an Tieren getestet wurden, ganz klar als solche gekennzeichnet werden. Mit dieser Demonstration am 22. 4. 06 hofft der VGT wieder möglichst viele Menschen für dieses grauenvolle Thema Vivisektion zu sensibilisieren und Menschen dazu anregen zu können bewusst tierfreundlicher zu konsumieren. Dadurch soll sich auch die Einsicht der österreichischen Wirtschaft dahingehend erhöhen, dass Tierversuche in der Forschung der Zukunft keinen Platz mehr haben.

 

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