Ilija Trojanow und Martin Balluch im Gespräch
Dienstag, 8. Juni 2010 um 19:30 Uhr
im
Literaturhaus
Seidengasse 13
1070 Wien
"Angriff auf die Freiheit" und "Widerstand
in der Demokratie" lauten die Titel zweier Bücher,
die sich mit der Zunahme von staatlicher Überwachung und
Repression im Zeitalter von Terrorangst und Kontrollwahn
auseinandersetzen.
So verschieden die Zugänge der beiden Bücher
zum Thema sind, so unterschiedlich sind auch die Autoren.
Ilija Trojanow, der zusammen mit Juli Zeh das Buch "Angriff
auf die Freiheit" verfasst hat, hat sich zuvor mit
Büchern wie "Der Weltensammler" in die deutschsprachige
Literaturgeschichte geschrieben. Martin Balluch mit seinem
Ruf nach "Widerstand in der Demokratie" ist Tierschutzaktivist
und als solcher persönlich vom langen Arm der österreichischen
Justiz betroffen. Ein Verfahren nach § 278 des Strafgesetzbuches
ist gegen ihn und zwölf weitere Aktivisten eingeleitet.
Gemeinsam ist den beiden ihr Engagement,
sei es literarisch-politisch oder aktivistisch.
Der Abend im Literaturhaus soll dem
Gespräch über jene Überwachungsmechanismen und Kriminalisierungstendenzen
von politischem Engagement dienen, die den demokratischen
Staat in seiner Substanz bedrohen.
Das Buch zur Veranstaltung
Martin Balluch:
WIDERSTAND
IN DER DEMOKRATIE
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