Tierschutz trifft Umweltschutz – Klimawandel und
Tierproduktion
Ist Tierschutz nicht ein Teil von Umweltschutz, ist das
nicht ein und dasselbe? Historisch ja, denken wir an die
frühen Kampagnen gegen Walfang zum Beispiel. Aber bei
der Entscheidung der EU, im Rahmen des REACH-Projekts
Chemikalientests an Tieren in großem Stil nachzuholen,
standen sich Tierschutz und Umweltschutz konträr gegenüber.
In den späten 1980er Jahren hat sich der Tierschutz als
eigene Bewegung vom Umweltschutz, dem der Artenschutz
wichtiger als der Individualtierschutz ist, emanzipiert.
Die Grüne Partei entstand aus der Umweltschutzbewegung,
nach der legendären Besetzung der Hainburger Au.
Heute gibt es auch eine Tierrechtspartei, nicht nur in
Österreich, sondern in vielen europäischen Ländern. Sind
Tierschutz und Umweltschutz also ganz getrennte Themen
geworden? Der Klimawandel ist uns heute allen ein Begriff.
Eine FAO-Studie
wies
nach, dass die Tierproduktion ein größerer Faktor für
den Klimawandel ist, als Verkehr oder Industrie. (Der
VGT berichtete!)
Ist ein nachhaltiger ökologischer "Fussabdruck"
mit Tierproduktion überhaupt möglich? Müssten nicht spätestens
deshalb Tierschutz und Umweltschutz enger zusammenarbeiten,
auch und gerade auf politischer Ebene? In der Politik
scheint der Umweltschutz ein relevanteres Thema zu sein.
Tierschutz, vor allem Nutztierschutz in der Tierproduktion,
wird totgeschwiegen. Und gar ein Ende der Tierproduktion
scheint den meisten Menschen absurder, als sogar ein Ende
des Autoverkehrs.
Der Diskussion stellen sich:
Dipl. Pol. Jens Karg von Global 2000
Dipl. Ing. Jurrien Westerhof von Greenpeace
Mag. Felix Hnat von der Veganen Gesellschaft Österreich
Martin Schlatzer vom Verein Gegen Tierfabriken
Nach kurzen Impulsreferaten der Teilnehmer wird die Diskussion
für alle
eröffnet.
Eintritt frei!!
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Bitte den Termin weiterverbreiten!
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Sende den Link zu dieser Seite an möglichst
viele Freunde, Bekannte etc. weiter!
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