Käfigverbot in der Kaninchenhaltung!!
Die Käfighaltung von Tieren
ist eine furchtbare Tierquälerei. Zu dieser Einsicht
sind wir in Österreich bereits 1998 gelangt, wie die
Haltung von Pelztieren (Nerz, Fuchs, Nutria, Chinchilla,
…) im Käfig verboten wurde. In den Jahren 2003 und
2004 geriet die Käfighaltung von Legehennen, die sogenannte
Legebatterie, in das Kreuzfeuer der Kritik. Seit 1.
Jänner
2005 dürfen keine neuen Ställe mit jeglicher Art von
Käfig für die Haltung von Legehennen gebaut werden.
Ab 1. Jänner 2009 wird die konventionelle Käfighaltung
verboten
sein.
Allerdings gerieten durch
den politischen Fokus auf Legehennen die Kaninchen aus
dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Entsprechend dramatisch
schlecht fiel der gesetzliche Schutz für diese Tiere
aus. Es ist in Österreich bis heute erlaubt, Kaninchen
in winzigen Käfigen zusammenzupferchen und in grausamsten
Bedingungen zu züchten und zu mästen.
Es gibt nur eine handvoll
solcher Kaninchen-Batterie Farmen in Österreich. Die
Bedingungen dort sind grauenhaft. Die weichen Pfoten
der Tiere werden auf dem Maschendrahtboden verletzt.
Die völlige Bewegungsunfähigkeit bedingt zwar, dass die
aufgenommene Nahrung direkt in Massenzuwachs des Körpers
umgesetzt wird, aber für das bewegungsfreudige Tier ist
das eine Qual und führt sogar zu Wirbelsäulenverkrümmungen
und Knochenveränderungen. Die Enge macht die Tiere aggressiv,
die weiblichen Zuchtkaninchen können sich nicht, wie
in der Natur, vor ihren Kindern zurückziehen, um auch
einmal Ruhe zu finden. Die Käfige mit Drahtmaschen in
alle Richtungen enthalten nichts, was die neugierigen
Tiere stimulieren könnte. Für tierschutzbewegte Personen
bedarf es eigentlich keiner weiteren Argumente mehr:
Die Käfighaltung für Kaninchen
muss verboten werden!
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Kaninchenhaltung:
So ... |
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... oder
so?
In Kürze entscheidet die Regierung über das Schicksal
der Kaninchen in Österreich. |
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