Vereinsarbeit
Der VGT setzt sich intensiv für Verbesserungen in
der Schweinehaltung ein. Das geschieht sowohl durch Öffentlichkeitsarbeit,
als auch durch direkte Gespräche mit der Landwirtschaft.
Der VGT schlägt zunächst eine Abschaffung der Vollspaltenböden
und das verpflichtende Bereitstellen von Einstreu vor. Dann
muss eine Weidehaltung für alle Schweine vorgesehen
werden. Ebenso muss den Tieren Dusch- und Kratzmöglichkeiten
zur Verfügung gestellt werden. Jegliche schmerzhaften
Eingriffe dürften nur nach tierärztlicher Indikation
von TierärztInnen unter entsprechender Betäubung
und mit postoperativer Schmerzbehandlung geschehen.
Sauen und Jungsauen sind durchgehend in Gruppen zu halten,
auch in den ersten 4 Wochen nach dem Deckakt und bei und
nach der Geburt. Dafür darf es auch keine Ausnahme
für Kleinbetriebe mit weniger als 10 Sauen geben. Das
Platzangebot in einem Kastenstand oder einem Abferkelgitter
ist in jeder Beziehung vollkommen unzureichend und eine
Tierquälerei. Diese Art der Sauenhaltung ist aber nachweislich
auch nicht notwendig, so wurde sogar an der veterinärmedizinischen
Universität Wien in Versuchen nachgewiesen, dass gedeckte
und Ferkel führende Sauen in gewissen Gruppenbuchten
und bei entsprechendem Platzangebot weder durch Stress ihre
Embryos verlieren, noch ihre Kinder erdrücken.
Letztendlich ist die Vision des VGT aber das Ende der Nutzung
von Schweinen für den Menschen. Auch Schweine sind
leidensfähige Lebewesen mit Bewußtsein und der
Fähigkeit zur Autonomie. Deshalb fördert der VGT
die Entwicklung und Erhältlichkeit von pflanzlichen
Alternativen.
Der VGT hat aber auch in einer Reihe von Fällen Kampagnen
gegen Schweinefabriken initiiert und durchgeführt,
die in besonders dramatischer Weise die bereits bestehenden
Minimalgesetze zum Schutz der Schweine rücksichtslos
brechen. Einige Schweinefabriken konnten so bereits geschlossen
werden.
Siehe z.B.:
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