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Vereinsarbeit

Österreich ist zwar nicht direkt in diese Tierquälerei involviert, es muss jedoch bedacht werden, dass

  1. TouristInnen (auch aus Österreich) einen wesentlichen Faktor zur Erhaltung des Stierkampfs bilden
  2. für die Kampfstiere ausbezahlte EU-Subventionen ein wesentliches Standbein für die StierkampfbetreiberInnen bilden.

Somit ist es auch Österreich, das einen Beitrag dazu leistet, dass es weiterhin Stierkämpfe in Europa gibt. Unser Ziel ist es nun die Menschen über diese Zusammenhänge aufzuklären:

Österreichische TouristInnen sollen wissen, dass es gerade auch ihr Stierkampfbesuch ist, der hilft diese Tierquälerei aufrecht zu erhalten und finanziell lukrativ zu machen. Außerdem gibt jeer Besuch eines Stierkampfes den Stierkampf-BetreiberInnen das Argument in die Hand, dass es eine große Zahl von Menschen gibnt, die Stierkämpfe befürworten und sehen wollen.

Die österreichischen PolitikerInnen sollen erfahren, dass es die österreichische Bevölkerung absolut inakzeptabel findet, dass mit EU-Geldern Tierquälerei gesponsort wird. Diese Geldflüsse müssen ein Ende haben!

Lobbying bei EU-Abgeordneten

Als Auftakt für diese Kampagne nahmen wir die Einreichung der „Schriftliche Erklärung“ im Europa-Parlament am 15. Februar 2007. Ziel dieser Petition ist die Abschaffung der EU-Subventionen für die Züchtung von Kampfstieren.

Wir haben mit allen österreichischen EU-Abgeordneten Kontakt aufgenommen und sie von der Wichtigkeit dieser Angelegenheit zu überzeugen versucht.

Reisebüros

Der VGT hat recherchiert, welche Reiseveranstalter noch den Besuch eines Stierkampfes anbieten. Zu unserer großen Erleichterung sind das nicht mehr besonders viele und so sollte hier das Ziel, dass Österreichs Reisebüros keinen Besuch eines Stierkampfes mehr anbieten, erreichbar sein.

Das christliche Reisebüro CR-Touristik bietet auf seiner Webseite eine Andalusien-Rundreise mit der Gelegenheit des Besuches eines Stierkampfes an. Zu einem Gespräch mit uns waren sie nicht bereit. Schriftlich ließen sie nur kurz wissen, dass diese Reise zur Zeit nicht geplant ist. Wir werden darauf bestehen, dass sie diesen Programmpunkt streichen.
Auch Flamenco Sprachreisen bieten als Freizeit- und Ausflugsmöglichkeit den Besuch eines Stierkampfes an.
Hier ließ uns der Geschäftsführer wissen, dass er keine weiteren Belästigungen mehr wünsche und meinte weiter, damit dass er Arbeitsplätze schaffe und somit Verantwortung für unseren Staat übernehme, müsse er sich nicht um so lapidare Dinge wie den Stierkampf kümmern.

Als nächsten Schritt planen wir eine Positivliste von Reisebüros zu erstellen, die sich definitiv dazu bekennen, den Stierkampf in keiner Weise zu bewerben.

 

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