Vereinsarbeit
Solange Österreich noch nicht in der EU war, konnte
man die Tiertransporte durch Österreich mit eigenen
Gesetzen regeln. Deshalb war der VGT in dieser Zeit mit
rund 20 Tiertransportblockaden sehr aktiv. Tatsächlich
konnten wir dann auch ein Tiertransportgesetz-Strasse
erreichen, das international vorbildlich war. Allerdings
wurde dieses Gesetz durch den EU-Beitritt und einen Musterprozess
ausgehebelt. Seitdem ist klar, dass wir bzgl. Tiertransporten
nur einen EU-weit gemeinsamen Weg gehen können. Der
VGT, als der einzige österreichische Partner der
ECFA, der European Coalition for Farm Animals, organisieren
wir europaweit gemeinsame Kampagnen. Mehrmals wurde bereits
in Europäischen Parlament gegen Tiertransporte entschieden,
doch leider setzen sich in solchen Fragen in der EU noch
immer die undemokratischen Strukturen durch. Bis heute
ist es noch nicht gelungen, eine einschneidende Verbesserung
für die Tiere auf Tiertransporten zu erreichen.
Das Ziel des VGT ist es, zunächst einmal eine 8
Stunden maximale Transportdauer für alle Tiere zu
erreichen. Das Landwirtschaftsministerium in Österreich
hat uns in Gesprächen zugesichert, EU-weit für
diese Regelung einzutreten, ja sogar für eine 6 Stunden
Regelung zu sein, wie im früheren Tiertransportgesetz
in Österreich. Allerdings ist dafür EU-weit
keine Aussicht auf Erfolg.
Auf lange Sicht möchte der VGT aber natürlich
alle Tiertransporte abgeschafft sehen. Da jede Art von
Tiernutzung in der Landwirtschaft, auch die Milchproduktion,
direkt oder indirekt zu Tiertransporten führt, z.B.
durch die überzähligen männlichen Kälber,
die deswegen zu tausenden jede Woche aus Österreich
exportiert werden, fördert der VGT die Entwicklung
und Erhältlichkeit von pflanzlichen Alternativen.
Siehe:
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