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DER WAHRE PREIS EINES PELZES

Pelztiere sind Wildtiere
Pelztierfarm: Eintritt verboten!
Vergewaltigung
Zusätzliche Qualen
Der Tod eines Pelztieres
Was können Sie tun?

Eintritt Verboten -- Besuch einer "Pelztierfarm"

Die Wahrheit, die sich hinter den Bretterzäunen auftut, sieht folgendermaßen aus: Die Tiere, die in freier Wildbahn ein Revier von mehreren Quadratkilometern zur Verfügung haben, sitzen lebenslang in winzigen Drahtkäfigen. Verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit spielt sich für Nerze, Füchse, Chinchillas oder Nutrias ein tägliches Drama ab.

In den "Pelzfarmen" gewährt man den Füchsen etwas mehr als einen halben Quadratmeter "Lebensraum" auf Drahtgitterböden. Entzündungen, Vereiterungen und wunde Pfoten sind die Folgen; fachgerechte Behandlungen oder gar Tierärzte sind unrentabel -- solange nur die Qualität des Fells nicht leidet...

Für die scheuen Wildtiere ist die Nähe von Menschen und das enge Zusammengepferchtsein mit tausenden Artgenossen eine Folter: Viele laufen wie wahnsinnig im engen Käfig hin und her, manche überschlagen sich vor Angst (die Pelztierzüchter nennen das "tanzen", ein beschönigender Ausdruck für schwerste Verhaltensstörungen). Andere liegen apathisch auf ihrem Gitter. Wieder andere können vielleicht gar nicht mehr gehen, ihnen fehlt die eine oder andere Pfote, die sie sich selbst oder die Artgenossen abgebissen haben...

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Endlose Käfigbatterien für Füchse: Jeder Witterung schutzlos ausgeliefert.
(Foto: Haferbeck)

Gruppenweise werden die einzelgängerischen Nerze in die winzigen Käfige gepreßt.
(Foto: Vier Pfoten)

 

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