Das Zusammenleben mit Hunden
Hunde haben sich vor Jahrtausenden den Menschen angeschlossen,
um von seinen Abfällen, Unterschlüpfen und dem
Schutz vor Witterung zu profitieren. Die Menschen profitierten
im Gegenzug davon, dass die Hunde Gefahren viel früher
wahrnahmen und Fährten folgen konnten. Die hohe Anpassungsfähigkeit
und Kooperationsbereitschaft von Hunden machten sie sich
aber bald verstärkt zunutze, setzten sie zu Arbeitszwecken
ein und verwendeten sie als Statussymbole, selektierten
jene Exemplare aus, die bestimmte Eigenschaften besonders
stark verkörperten und züchteten so bis heute
fast 400 verschiedene Rassen heran.
Hunde werden auch heute in vielfacher Hinsicht genutzt:
als Polizei-, Such- und Rettungshunde, als Schoßhündchen,
Wächter oder Kinderersatz. Es gibt zahlreiche Studien
darüber welch positiven Einfluss sie auf die Psyche
ihrer HalterInnen haben. Die Hunde haben dabei unseren
Vorstellungen zu entsprechen und sich zu fügen, zu
folgen und artig zu sein. Dabei wird selten danach gefragt,
ob diese Einstellung eigentlich dem Hund gerecht wird.
Was wollen Hunde, was haben sie für Bedürfnisse
und können wir ihnen diese bei unserer heutigen Lebensweise
noch erfüllen? Wir können uns zumindest darum
bemühen!
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Die
Autorin dieser Seite betreut diesen Tierheimhund,
wenn Sie ein Zuhause für ihn hätten, wenden
Sie sich bitte direkt an sie:
0043-676-5614560 oder andrea.stanzel@gmx.at |
Die Tierheime sind überfüllt von Hunden, die
unbedacht angeschafft und dann abgeschoben wurden. Viele
dieser Hunde landeten einfach im Tierheim, weil sie zu
groß oder zu alt geworden waren, weil sie an der
Leine ziehen oder nicht alleine blieben. Diese Hunde haben
eine zweite Chance verdient! Sie haben es verdient jemanden
zu finden, der versucht sie zu verstehen.
Auch Privatpersonen und Bauern bieten oft Welpen an.
Bitte nehmen Sie solche nur, wenn die HalterInnen sich
bereit erklären, die Hündin danach zu sterilisieren.
Es ist leider immer noch, besonders in ländlichen
Gegenden üblich, dass Hündinnen jedes Jahr gedeckt
und alle nicht vermittelbaren Welpen getötet werden.
Da diese Welpen oft unentgeltlich abgegeben werden, kann
man anbieten sich an den Kosten für die Sterilisation
zumindest zu beteiligen.
Was brauchen Hunde?
Hunde sind sehr soziale Lebewesen, die unsere freundliche
Zuwendung, Bestätigung und Aufmerksamkeit brauchen.
Sie sind intelligente Lauftiere und benötigen somit
sowohl physisch als auch psychisch Stimulation.
Doch nicht nur der Kontakt zu uns, auch der Kontakt zu
Artgenossen ist für Hunde wichtig. Beim ersten Kennenlernen
brauchen sie dafür genügend Raum, d.h. idealerweise
begegnen sie einander frei, auf einer strukturierten Grünfläche,
sonst an lockerer Leine, da eine straffe Leine ihnen die
Kommunikation und das Ausweichen verunmöglicht.
Bei einem Welpen beeinflussen Sie wie er die Welt erlebt
und somit wie er später mit ihr zu Recht kommen wird.
Von der vierten bis zur 14ten Lebenswoche geschieht die
Prägung auf Menschen und Artgenossen als Sozialpartner.
Der Welpe ist in dieser Zeit allem Neuen gegenüber
sehr aufgeschlossen. Personen, Tiere und Situationen,
wie Handling, neue Dinge, Orte und Geräusche, die
der junge Hund in dieser Zeit kennen lernt und positiv
empfindet, wird er auch später nicht scheuen. Dabei
geht es darum, den Welpen zu fördern und sein Selbstbewusstsein
zu steigern. Deshalb soll er nicht mit zuviel Dingen auf
einmal konfrontiert sein, sondern die Situation meistern
und danach verarbeiten können.
Bei Hunden ist es nicht anders als bei uns selbst: Die
Kindheit prägt natürlich sehr stark und ist
somit essentiell dafür, wie man sich entwickelt.
Aber auch Erwachsene können lernen und umlernen.
Hunde - ob Welpe oder Erwachsene - sollten, da es in
unserem Leben selbst, wenn wir es stark auf den Hund ausrichten,
für den Hund nicht immer angenehm ist, mitgenommen
zu werden, auch schrittweise an das Alleinebleiben gewöhnt
werden.
Brauchen Hunde Führung?
Lange Zeit wurden Hunde mit Strafe und Drill in sogenannten
„Unterordnungskursen“ im wahrsten Sinne des Wortes untergeordnet.
Gerechtfertigt wurden Druckmittel, wie Anschreien, Niederdrücken,
an der Leine reißen und auf den Boden werden oft
damit, dass Hunde anders nichts lernen könnten und
außerdem diese Art der physischen Überlegenheit
klar gemacht bräuchten, um zu wissen, dass sie in
ihrem Rang unter uns stehen und wir das Rudel anführen.
Heute weiß man, dass diese Ansichten unhaltbar
sind. Hunde brauchen jemanden, dem sie vertrauen und auf
den sie sich verlassen können. Das Vertrauen eines
Hundes gewinnt man, indem man selbst Situationen richtig
einschätzt und im Griff hat, zusammen interessante
Dinge erlebt, den Hund nicht überfordert und ihm
hilft, wenn er sich unwohl fühlt. Indem man ruhig,
freundlich und gelassen ist und indem man weiß,
was der Hund will und nach Möglichkeit Rücksicht
auf ihn nimmt. Mit so jemanden kooperieren Hunde gerne
und freiwillig - und nehmen auch Einschränkungen
in Kauf. Wenn Hunde nicht das tun, was wir wollen, sollten
wir uns daher überlegen, warum sie es nicht tun:
Haben wir ihnen überhaupt wirklich erklärt,
was wir wollten und sie ausreichend zur Mitarbeit motiviert?
Oder wollen wir vielleicht etwas, das für sie einfach
nicht möglich ist - wie zum Beispiel zwölf Stunden
pro Tag ohne Beschäftigung in einen Raum gesperrt
ruhig auf einer Decke zu liegen, während wir arbeiten
sind?
Wie kann ich Rücksicht nehmen und den Hund verstehen?
Die Sprache des Hundes
Hunde kommunizieren primär über die Körpersprache.
Durch Ohren, Ruten, Kopf und Körperhaltung, aber
auch durch eine sehr differenzierte Mimik drückt
sich ihre Stimmung aus.
Ein entspannter Hund, hat seine Ohren in der jeweilig
entspannten Grundhaltung (ruhige Atmung, lockere Muskeln)
oder bei Interesse nach vorne gerichtet während ein
Hund, der sich gerade unsicher fühlt, die Ohren nach
Hinten legt.
Unsichere Hunde versuchen sich meist kleiner zu machen,
um von anderen verschont zu werden. Ein Hund, der ängstlich
droht, hat sein Gewicht nach Hinten verlagert, um im Notfall
fliehen zu können und entblößt seine gesamten
Zähne während ein Hund, der demnächst angreifen
wird, sein Gewicht nach vorne verlagert und nur Eck- und
Vorderzähne präsentiert.
Das Nackenfell kann bei einem drohenden Hund aber auch
bei freudiger Aufregung, wie einer stürmischen Begrüßung
aufgestellt werden. Ebenso ist das Wedeln nur ein Zeichen
von Aufregung, die positiv sein kann, aber nicht muss.
Hunde verwenden außerdem Beschwichtigungssignale.
Dies sind Signale, die dem Gegenüber, an das sie
gerichtet sind, vermitteln, dass man ihm / ihr freundlich
gesinnt ist. Dabei werden sie auch von sehr selbstsicheren
Hunden verwendet, um eine angespannte Situation zu deeskalieren
oder einen eher schüchternen Hund zu beruhigen und
ihm die Annäherung zu erleichtern. Sie werden aber
auch eingesetzt, um sich selbst zu beruhigen und zeigen
damit in einer Vorstufe an, dass der Hund sich nicht mehr
ganz wohl in der Situation fühlt. Hunde untereinander
beantworten diese Signale sehr zuverlässig und gehen
darauf ein. Ebenso sollten wir reagieren. Beugen wir uns
beispielsweise über einen Hund und er wendet den
Kopf von uns ab oder leckt sich über die Schnauze,
so sollten wir unsere Körperhaltung weniger bedrohlich
gestalten, indem wir uns niederknien oder seitlich zum
Hund stellen. Es ist wichtig Hunden nicht direkt in die
Augen zu sehen und sich ihnen in einem Bogen zu nähern,
weil das Anstarren sowie frontales aufeinander zugehen
(besonders bei sich unbekannten Hunden) als sehr unhöflich
zwischen Hunden gilt. Außerdem sollte man die Kommunikation
unter Hunden nicht behindern, also z.B. nicht an kurzer
Leine den Hund frontal auf einen fremden Hund zugehen
lassen sondern ihn sich eben in einem Bogen nähern
lassen.
Rücksicht im Alltag
Hunde können sich nicht selbst ein Buch nehmen
oder einen Film ansehen. Sie sind darauf angewiesen, dass
wir ihnen Beschäftigung anbieten.
Ein großer Teil dieser Beschäftigung liegt
in gemeinsamen Spaziergängen. Doch oft läuft
dieser so ab wie wir und nicht wie es die Hunde wünschen:
Haben wir es eilig, sollen sie nicht stehen bleiben um
zu schnuppern und werden weitergezogen. Haben wir hingegen
Zeit, sind sie uns meist zu schnell, ziehen oder laufen
voraus, wenn sie nicht gerade schnuppern. Oft ekelt Menschen
auch davor, dass Hunde an Urin oder Kot schnupperrn und
sie werden dafür mit „Pfui“ oder ähnlichem
beschimpft. Man kann jedem Hund beibringen an einer lockeren
Leine zugehen (siehe Kasten), allerdings bedeutet dies,
dass er sich für uns dauernd einbremst und anpasst.
Dafür sollten wir, wo es möglich ist, ihm erlauben
sich frei zu bewegen. An Strecken mit der Leine sollten
wir warten, wenn er schnuppert und darauf achten wo er
gerade hin will. Zeigt Ihr Hund durch seine Körperhaltung
oder seinen Blick etwas für ihn Interessantes an,
so folgen Sie ihm einfach an lockerer Leine. Bei Hunden
widmet sich 10% des Gehirns der Verarbeitung von Gerüchen!
All die Urin- und Kotmarkierungen der Hunde, die vor Ihnen
unterwegs waren, kann Ihr Hund entziffern. Diese Art des
Lesens ist für ihn so spannend wie für uns ein
gutes Buch und wir sollten ihm dementsprechend nicht dabei
stören. Die Leine schränkt den Hund natürlich
stark in seiner Bewegung ein und daher liegt es an Ihnen
darauf zu achten, ob Sie z.B. zu knapp an einer stark
befahrenen Straße stehen, sich gerade eine Menschenmasse
oder ein fremder Hund nähert, dem Ihr Hund lieber
ausweichen würde.
Spaziergänge eignen sich ideal für gemeinsame
Interaktionen: über Baumstämme klettern, auf
Wiesen herumtollen, kleine Bäche queren, Futter verstecken
und suchen lassen, spielen und ganz, ganz viel schnuppern.
Hunde freuen sich natürlich, wenn sie viel bei uns
sein können – allerdings ist nicht jedes Setting
für Hunde geeignet. Den meisten Hunden bringt es
mehr Stress als Freude beim Shopping von einem Geschäft
ins nächste mitgeschleppt zu werden, an lauter fremden
Beinen vorbei oder im verrauchten Lokal zwei Stunden unterm
Tisch zu liegen. Deshalb sollte man sich öfter überlegen,
ob es für den Hund vielleicht angenehmer ist Zuhause
zu schlafen. Hunde schlafen und dösen sehr viel,
wenn sie dazwischen genügend Auslastung hatten und
haben, wenn sie langsam daran gewöhnt wurden, kein
Problem damit ein wenig alleine Zuhause zu sein. Sind
Sie allerdings schon viel unterwegs und Ihr Hund häufig
alleine, so ist es nur fair, die gemeinsame Zeit dann
stark nach dem Hund auszurichten und statt dem Einkaufsbummel
lieber einen Waldspaziergang am Samstag anzusetzen.
Wie kann ich den Hund geistig und körperlich Auslasten?
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Erwachsene Hunde sollten alle 5-7 h Hinauskommen, Welpen
und gestresste Hunde, müssen sich noch viel öfter
Lösen können. Hunde haben ein großes Bewegungsbedürfnis!
Je nach Alter und Konstitution benötigen sie täglich
1-4h Bewegung, wobei damit nicht ein Joggen an kurzer
Leine gemeint ist, sondern ausreichend Erkundungsmöglichkeiten,
Sozialkontakte mit Artgenossen, Interaktionen mit Ihnen
und Zeit zum Schnuppern. Eine wunderbare Form der gemeinsamen
Interaktion ist es gemeinsam Neues wie hohle Bäume,
Schlammlacken oder eine alte herumstehende Couch zu erobern.
Dies stärkt auch gleichzeitig die gemeinsame Bindung!
Neues zu erkunden ist deshalb eine Form mentaler Stimulation,
weil der Hund die Eindrücke verarbeitet oder sich
beim Übewinden der Hindernisse konzentrieren muss.
Es gibt auch eigene Spiele, bei denen der Hund zum Beispiel
herausfinden muss, wie er an das Futter kommt –
drehen, hochheben, verschieben, etwas herausziehen? Einige
Anregungen für solch selbstgebastelte Spiele findet
man auf http://www.spass-mit-hund.de.
Eine gute Möglichkeit auch die Eigeninitiative des
Hundes zu steigern, ist das Training mit dem Clicker.
Dies ist ein Knackfrosch, der dem Hund durch sein Geräusch
(nach einigen Wiederholungen) ankündigt: „Richtig
gemacht! Super! Komm her und hol' Dir Deine Belohnung
ab!“ . Nachdem beim Clickern jeder kleine Schritt
sekundengenau geklickt wird, hat der Hund viele Erfolgserlebnisse
und beginnt immer mehr von selbst verschiedene Verhaltensweisen
anzubieten. Der Vorteil des Clickers ist außerdem,
dass er eine sofortige Bestätigung eines Verhaltens
erlaubt, dass der Hund etwas weiter weg von uns zeigt
wie z.B. Platz und Bleib – schmeißen wir in
der Situation dem Hund das Futter zu oder bringen es hin,
ist die Gefahr groß, dass er bereits aufsteht. Der
Click hingegen bestätigt sofort auf Distanz, auch
wenn der Hund sich die Belohnung dann abholen kommt. Mit
dem Clicker wird auch oft beim Dogdancing geshapet: Dabei
bringt man dem Hund verschiedene Körperhaltungen
und Schritte bei, die letzlich zu einem gemeinsamen Tanz
kombiniert werden.
Natürlich gibt es auch zahlreiche Spiele auf Geschwindigkeit,
wie das Ballwerfen, Agility oder Rennspiele. Den meisten
Hunden macht dies Spaß, allerdings sind diese Spiele
auch mit viel Aufregung und damit mit positivem Stress
verbunden. Bei einem Hund, der also sonst eher schon ein
turbulentes Leben hat, sollten sie nicht oder nur sehr
dosiert eingesetzt werden.
Dagegen empfiehlt es sich für alle Hunde die wunderbare
Begabung – ihre feine Nase – durch Fährtenarbeit,
Flächensuchen oder Geruchsidentifikation zu fördern.
Ein ausgezeichnetes Buch mit detaillierten Anleitungen
gibt es von Ann Lill Kvam (siehe Buchtipps unten).
Wie kann ich dem Hund erklären, was ich mir von
ihm wünsche?
Ein wenig haben wir schon vom Clickern berichtet, allerdings
weitaus nicht genug darüber warum und wie Hunde denn
lernen. Natürlich lernen Hunde als komplexe Wesen
durch vielerlei verschiedene Methoden: Verknüpfen
von Ereignissen und Folgen, Erfolg und Misserfolg von
ihren Handlungen, soziale Anregung (also Stimmungsübertragung)
und vermutlich auch Nachahmung (dazu gibt es noch wenig
Forschung).
Vieles verstehen Hunde, allerdings gibt es auch Dinge,
die sie nicht kennen (können) und die wir ihnen auch
nicht erklären können wie z.B. die Gefahr, die
von einem Auto ausgeht. So gibt es zwar Streuner, die
mal in ein Auto laufen und diese darauf später lieber
meiden, das Risiko einer Verletzung bis hin zum Tod ist
dabei aber sehr hoch und nicht jeder Streuner hat eben
das Auto als Gefahr verknüpft – vielleicht
hat er es gar nicht gemerkt oder es mit der Straße
oder dem Hupgeräusch in Verbindung gebracht. Wie
auch immer, es gibt eben Dinge, von denen wir unseren
Hunden nicht zumuten sollten, sie kennen zu lernen. Für
solche Fälle ist es hilfreich ihnen beizubringen,
dass sie in diesen Situationen auf ein bestimmtes Wort
oder Zeichen bei uns bleiben, was ein gefahrloses Queren
der Straße ermöglicht.
 |
 |
| Akira
beim Sitzen auf Signal |
Wie kann ich dem Hund erklären, dass er auf Signal
bei mir bleiben soll? Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten,
z.B. immer zu clicken, wenn der Hund gerade neben Ihnen
ist und dann die Zeit, die er neben Ihnen ist zu verlängern,
bis er eine ganze Weile neben Ihnen geht, bevor Sie clicken.
Danach führen Sie ein Signal ein wie „Dableiben“,
gehen wie gewohnt einige Schritte und clicken dann erneut.
Nach einigen Wiederholungen wird bereits das Wort „Dableiben“
den Hund dazu bringen, ihre Nähe zu suchen, weil
er weiß, dass er dann daraufhin Ihre Begeisterung
und eine kleine Aufmerksamkeit erhalten wird. Wer sich
dabei mit Timing und Wartezeiten eher schwer tut, kann
dem Hund auch zuerst einfach neben sich locken, also ihm
ein Stück Futter zeigen, vor seine Nase halte und
einen Schritt so zusammen mit ihm gehen, wofür er
dann das Futterstück auch bekommt. Zuerst steigern
wir dies wieder auf einige gemeinsame Schritte und dann
wandert die Hand mit dem Futter immer weiter hinauf zur
Schulter. Der Hund wird mit seinem Blick den Leckerbissen
folgen und weiter neben einem hergehen, um zu sehen, wann
man ihm den Leckerbissen gibt. Springt er nun danach,
erklärt man ihm, dass dies nicht das ist was man
meinte, indem er so den Leckerbissen nicht erhält.
Dabei ist es nicht nötig dies mit „Nein“
oder dergleichen zu kommentieren. Ihr Hund denkt ohnedies
gerade wie er Erfolg haben könnte und hat er keinen
Erfolg mit Springen so wird er wieder das daneben gehen
versuchen. Jep, dies bringt ihm seinen Erfolg und das
Stück Leckerbissen! Hat er verstanden, welchen Ablauf
(ähnlich einem Tanzschritt, den sie gerade erlernt
hätten) ich meine, genügt das Zeichen: Hand
auf die Schulter und einige Schritte zusammen gehen. Macht
er dabei mit, so freue ich mich mit ihm und er erhält
als Dank wieder eine Belohnung für seine Zusammenarbeit
mit mir.
Egal wie der Hund erlernt hat, was das Signal überhaupt
bedeutet: diese Haltung ist für ihn nicht sehr angenehm
– er verdreht sich ja den Kopf zu einem rauf –
und außerdem ist es ein großer Vertrauensbeweis,
denn er sieht ja nicht mehr, was rund um ihn passiert.
Dementsprechend kurz sollte man auch Fuß-Sequenzen
einsetzen. Wollen Sie längere Zeit, dass Ihr Hund
nicht weit von Ihnen weg geht, so kann er ja an einer
Leine gehen.
Nochmal zur praktischen Anwendung: Sie erinnern sich
vielleicht an den Unterschied, wenn sie Zuhause einen
Tanzschritt üben, zu der Situation, wenn Sie mit
PartnerIn in der Tanzschule diesen üben und dann
noch zu der Situation, wenn Sie ihn bei der ersten Balleröffnung
vorführen sollen. Ähnlich geht es auch Hunden.
Zuhause oder in einer ruhigen Gegend ist es am einfachsten
für sie etwas Neues zu lernen. Und dann sollten sie
gemeinsam zuerst mal mit ein wenig Ablenkung also z.B.
einem weit entfernten Hund üben und die Ablenkung
immer schrittweise steigern, bis der Hund und sie sich
so sicher sind, dass es wirklich überall und in jeder
Situation funktioniert.
Immer, wenn Ihr Hund mit Ihnen kooperiert, sollten Sie
sich freuen! Und diese Mitarbeit auch oft belohnen, sei
es durch das Freilaufen-Dürfen nachdem der Hund zu
Ihnen kam oder die Straße bei Fuß querte,
sei es durch die Möglichkeit danach ins Wasser zu
kommen, einen Essenshappen, etwas zum Kauen, ein gemeinsames
Spiel, zärtliches Kraulen. Jeder Hund hat mehrere
Dinge, die ihm große Freude bereiten, aber nicht
all diese Dinge, will er zu jeder Zeit gleich gerne. Ein
Hund, der sonst totale Freude daran hat für ruhiges
Verhalten im Lokal mit Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit
belohnt zu werden, findet auf der Straße beim Herankommen,
das Streicheln vermutlich öd und würde sich
mehr über Futter oder die Möglichkeit frei herumzutoben
freuen. Die tollste Belohnung ist für den Hund also
das zu bekommen, was er gerade am liebsten will!
Das Gehen an einer lockeren
Leine
Besorgen Sie sich ein Brustgeschirr, notfalls
tut es auch ein breites, weiches Halsband und eine
möglichst lange Leine. Beginnen Sie nun Zuhause
ohne Ablenkung mit unserem ersten Signal: Sie schnalzen,
Ihr Hund wird darauf kurz zu Ihnen sehen und dafür
belohnen Sie ihn. Das Wiederholen Sie öfter.
Dies steigern Sie dann, indem Sie schnalzen und
ein wenig vom Hund weggehen. Er wird Ihnen folgen
und sich seine Belohnung dafür holen. Sind
Sie sicher, dass Ihr Hund sich auf das Schnalzgeräusch
sofort umwendet und zu Ihnen trottet, ist der Zeitpunkt
gekommen hinaus zu gehen. Gehen Sie zu einer ruhigen
Zeit vor die Türe und schnalzen Sie immer bevor
sich die Leine noch spannt, um die Richtung zusammen
mit Ihrem Hund zu wechseln und belohnen Sie, wenn
Ihr Hund dabei mitgeht. Versuchen Sie früh
zu erkennen wo er hinmöchte und ihm dies auch
nach Möglichkeit zu gestatten, indem er an
lockerer Leine dorthin kommt. Zieht er doch einmal,
weil Sie nicht schnell genug waren, so halten Sie
die Leine ruhig (nicht zurück ziehen!) bis
sich der Hund umwendet, dann schnalzen Sie und wechseln
die Richtung. Bei sehr energetischen Hunden ist
es hilfreich anfangs immer am Brustgeschirr zu gehen,
wenn der Hund zieht, ihm genügend freien Auslauf
zu bieten und dann kurze Einheiten zu machen, in
denen man gezielt mit einer am Halsband befestigten
Leine die oben beschriebene Übung macht. Dabei
sollte es dann kaum dazu kommen, dass der Hund zieht.
Diese Einheiten dehnt man aus und setzt Sie immer
mehr und früher ein. Ganz wichtig bei dem Training
ist, dass Ihr Hund niemals ziehend an sein Ziel
gelangt! Dafür müssen Sie in Zukunft Rücksicht
nehmen und ihm die Möglichkeit geben dieses
an lockerer Leine zu erreichen! |
Woher kommen Probleme und was mache ich dagegen?
Viele Probleme kommen daher, dass der Hund einfach nicht
verstanden wird. Ein Hund, dem das Spiel mit dem Sohn
der Familie längst zuviel ist, der vergeblich versucht
hat sich zurückzuziehen und zu beschwichtigen und
dann knurrt ist weder bösartig noch gefährlich,
er wird einfach deshalb deutlicher, weil die Zeichen davor
nicht ausgereicht haben um verstanden zu werden. Andere
Probleme, wie dauerndes Bellen, Überreiztheit oder
Aufreiten kommen oft von zuviel Stress, der zum Beispiel
daraus resultiert, dass der Hund gutgemeint überall
hin mitgenommen wird und am Wochende eine Stunde lang
Ball geschmissen bekommt. Dann gibt es noch Hunde, die
vor allem beschützt und getröstet werden und
letzlich dauernd Schutz bei ihren Menschen suchen, weil
sie sich selbst nicht mehr vertrauen. Oft haben Hunde
auch Dinge einfach nicht gelernt, wie das Alleinesein
oder man ist zu schnell vorgegangen und hat den Hund damit
überfordert und sein Vertrauen in diese Übung
so erschüttert. Nicht selten wurde der Hund auch
– ob gewollt oder nicht – für ein unerwünschtes
Verhalten belohnt (z.B. durch Schimpfen, das der Hund
als Aufmerksamkeit empfand) oder er wurde bestraft (z.B.
durch Leinenruck, wenn ein anderer Hund sich nähert)
und reagiert jetzt noch schlimmer statt wie gewünscht
das Fehlverhalten zu unterlassen. Leider gibt es auch
Fälle in denen Menschen denken Hunden halten einfach
alles aus und sich damit schlichtweg irren. Und vielfach
liegt eine Kombination mehrerer Aspekte vor. Im Folgenden
wird aber ein kleiner Einblick in drei häufig auftretende
Problemkreise geboten: Stress, Angst und Aggression.
Stress
Stress ist eine normale Reaktion des Körpers, die
den Hund in Spannung versetzt, um die Kräfte für
Flucht oder Kampf zu bündeln. Der Hund ist bei Stress
weniger denk- und lernfähig und reagiert schneller
heftiger oder gereizt. Gesteuert werden Stressreaktionen
primär durch die Hormone Cortisol und Adrenalin,
wobei der Abbau des Cortisols 2-6 Tage benötigt.
In dieser Zeit braucht der Hund genügend Ruhe. Wird
der Hund während dieser Regenerationsphase immer
wieder neuen Stresssituationen ausgesetzt, so kann der
Körper nicht mehr zu seinem hormonellen Normalzustand
zurückkehren, der Cortisolspiegel bleibt dauerhaft
erhöht, der Hund in dauernder Anspannung. Man spricht
von chronischem Stress, der zu zahlreichen Folgeerkrankungen
führt. Ein wenig Stress hingegen ist normal, denn
Stress muss nicht immer negativ sein. Auch eine stürmische
Begrüßung oder – wie gesagt - ein aufregendes
Spiel versetzen den Hund in sogennanten positiven Stress.
Wichtig ist es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen
Aufregungen für den Hund und Ruhe zu finden.
Stress erkennt man bereits an kleinen Anzeichen wie
vermehrtem Hecheln, Schwitzen, Angespanntheit, Bellen
oder Beschwichtigen. Zeigt der Hund (vermehrt) Stresssymptome
sollte man ihn aus der Situation herausholen. Außerdem
braucht der Hund ausreichend Rückzugsmöglichkeiten
und Ruhe, weshalb man ihn auch an das Alleinsein Zuhause
oder im Auto gewöhnen sollte. Nimmt man ihn in eine
fremde Umgebung mit, hilft eine bekannte Decke auf der
der Hund, nach eigenem gutdünken, stehen, sitzen,
liegen und die Positonen ändern kann. Jedes ruhige
Verhalten auf der Decke wird belohnt.
Bei einem Hund, der starken Stress hat, sollten Sie das
Leben für ihn möglichst berechenbar machen,
indem Sie immer wieder die gleichen Wege gehen, um die
gleiche Zeit füttern, etc. und währenddessen
unter fachlicher Anleitung schrittweise daran arbeiten,
dass der Hund Stressauslöser immer normaler und damit
weniger aufregend findet.
Angst
Angst ist ein inneres Gefühl und ist für Außenstehende
daher oft nicht nachvollziehbar. Was Hunden Angst macht
kann sehr verschieden sein. Einen wichtigen Einfluss hat
die Sozialisierung, die Erfahrungen des Hundes und sein
Selbstvertrauen.
Einem ängstlichen Hund hilft man selbstsicherer
zu werden, indem er viele Erfolgserlebnisse im Training
hat und man besonders eigeninitiatives Verhalten belohnt
(z.B. mittels Clicker); ihm aus unangenehmen Situationen
hilft und eine Konfrontation mit dem Ängstigenden
schrittweise ermöglicht aber niemals erzwingt! Der
Hund muss immer eine lockere Leine und genügend Raum
zum Ausweichen haben. Den Hund keinesfalls Trösten,
dies könnte er als Bestätigung seiner Angst
sehen sondern selbst völlig ruhig und gelassen oder
aufheiternd bleiben und damit diese Stimmung auf den Hund
übertragen. Insgesamt hilft es den Stress im Leben
des Hundes zu verringern und durch entspanntes Streicheln,
Massagen oder Homöopathie den Prozess zu unterstützen.
Bei starken Angstproblemen sollte man Hilfe bei einem
Fachmann / einer Fachfrau suchen.
Drohen bis hin zur Eskalation
Jeder Hund droht und verteidigt sich, wenn die Bedrohung
massiv genug ist. Das Beißen steht dabei aber am
Ende einer Reihe von Vorwarnsignalen: Beschwichtigungssignale
und Drohgebärden (wie Knurren, Fletschen, Schnappen).
Ignoriert man diese Signale, schimpft oder straft den
Hund gar dafür, so ändert es nichts am Unbehagen
des Hundes sondern führt nur dazu, dass der Hund
Vorwarnungen nicht mehr zeigen wird. Fühlt sich solch
ein Hund dann massiv bedroht, kann es dazu führen,
dass er ohne Vorwarnung zubeißt. Eine gute Sozialisierung
bringt einen selbstsicheren Hund hervor, der seltener
Anlaß haben wird, sich bedroht zu fühlen. Aber
bei jedem Hund gilt: Nehmen Sie bereits erste Anzeichen
(Beschwichtigungssignale, Stresssymptome) von Unbehagen
ernst und helfen Sie dem Hund aus der Situation, damit
er erst gar nicht drohen muss! Geben Sie ihm die Möglichkeit
gewünschte Signale wie das Bogengehen bei der Annäherung
an fremde Hunde zu zeigen, indem Sie z.B. nicht frontal
bei Fuß auf den anderen Hund zugehen. Einen drohenden
Hund geben Sie den gewünschten Abstand und überlegen
Sie sich mit Hilfe einer Fachfrau / eines Fachmannes wie
die Ursache für das Drohen in Zukunft schrittweise
gelöst werden kann.
Ressourcenverteidigung
Die meisten Hunde drohen aus Angst um sich selbst. Es
gibt aber auch Hunde, die Personen oder Gegenstände
(z.B. Futter, Couch) verteidigen, die ihnen sehr wichtig
sind, weil sie Angst haben, dass diesen sonst etwas passiert
oder sie sie verlieren. Ein Hund der Ressourcen verteidigt,
hat nicht gelernt, dass es positive Folgen hat mit uns
zu Teilen oder gar etwas weggenommen zu bekommen. Dem
kann man vorbeugen, indem der Hund von Anfang an positive
Erfahrungen mit dem Teilen macht, indem wir z.B. seine
Schüssel mit Trockenfutter kurz aufheben, ihm dafür
einen ganz interessanten Leckerbissen geben und sie ihm
danach wieder zurückgeben. Indem wir Kauzeug für
anderes Kauzeug oder Spielzeug untereinander tauschen
und indem er beispielsweise nicht immer von der Couch
fliegt, wenn der Besucher sich hinsetzen möchte sondern
lieber von diesem freundlich gestreichelt oder belohnt
wird, dafür, dass er die Couch freundlicherweise
mit ihm teilt (Alternativ kann man ihm auch von vornherein
einen eigenen Platz anbieten, der genauso gemütlich
ist und ihn belohnen, wenn er sich auf diesem aufhält
und für den Notfall ein Signal üben auf das
er freundlicherweise die Couch verlässt, was man
wiederum des öfteren honoriert).
Schlusswort
 |
Zwucki,
ein Hund aus dem Tierheim der mit der Autorin lebt. |
Viele Probleme entstehen durch Unwissenheit, Missverständnisse
und Frust auf beiden Seiten – für die Menschen
ebenso wie für den betroffenen Hund. Die detaillierte
Beschäftigung mit Sprache und Bedürfnissen von
Hunden, kann solche leicht lösen.
Viele Menschen schaffen sich ihren Hund aber bereits
mit bestimmten Vorstellungen an: es soll ein Wachhund,
ein Schoßhund, ein Arbeitshund werden. Es ist nicht
selten so, dass von ihnen jeder ihrer Hunde dann dahingehend
zurechtgebogen wird und wenn solche Hunde sich dann wehren
oder daran zerbrechen, ist dies ein Grund sie abzuschieben
oder gar Töten zu lassen. Das wunderbare an Hunden
ist aber, dass jeder seinen ganz speziellen Charakter
hat. Hunde sind Persönlichkeiten und so hat jeder
Hund unterschiedliche Stärken und Begabungen.
Es kann festgehalten werden, dass es niemals gerechtfertigt
ist einen Hund zu schimpfen, in eine bestimmte Position
zu drücken, an der Leine herumzureissen oder sonstwie
unhöflich zu ihm zu sein. Hunde sind – im Bereich
ihrer Möglichkeiten - mehr als bereit dazu mit uns
zu kooperieren, wenn wir uns freundlich ihnen gegenüber
Verhalten und sie schrittweise Übungen erlernen lassen,
wobei wir ihre Mitarbeit anfangs immer und später
immer wieder Mal positiv bemerken und belohnen. Hunde,
haben Emotionen und drücken diese aus – nimmt
man Rücksicht auf sie, so wird ihr Vertrauen und
ihre Bindung zu uns immer stärker. Sie verlassen
sich auf uns und wir können uns daher auf sie verlassen!
Wenn wir ihnen erlauben ihre Fähigkeiten zu entfalten
und ein wenig das zu tun, was sie wollen, können
wir Einblicke in eine uns sonst verborgene Welt erhalten
– eine Welt der Gerüche, eine Welt der Körpersprache
und eine Welt mit ganz neuen und anderen Ideen! Hunde
Hunde sein zu lassen, ermöglicht wunderbare Erfahrungen
und gemeinsame Erlebnisse, die beiden immensen Spaß
machen!
Wo finde ich mehr Informationen?
Bücher
- Hilfe, mein Hund zieht!, Turid Rugaas, ISBN 3-936188-11-4,
Verlag: animal learn, 2004
- Rückenprobleme beim Hund. Untersuchungsbericht,
Anders Hallgren, ISBN 3-936188-05-X, Verlag: animal
learn, 2004
- Calming Signals. Die Beschwichtigungssignale der Hunde,
Turid Rugaas, ISBN 3-936188-01-7, Verlag: animal learn,
2001
- Calming Signals Workbook, Clarissa v. Reinhardt und
Martina Scholz, ISBN 3-936188-13-0, Verlag: animal learn,
2004
- Das Hundebuch für Kids, Sarah Whitehead, ISBN
3-440090-85-X, Verlag: Kosmos, 2002
- Hundeerziehung, Sabine Winkler, ISBN: 3-440081-2-22,
Verlag: Franckh-Kosmos, 2000
- Clickertraining, Birgit Laser, ISBN: 3-861277-10-7,
Verlag: Cadmos, 2000
- Das große Spielebuch für Hunde - Beschäftigungsideen,
Spass im Hundealltag, C. Sondermann, ISBN: 3-861277-82-4,
Verlag: Cadmos, 2005
- Spurensuche. Nasenarbeit Schritt für Schritt,
Anne Lill Kvam, ISBN 3-936188-20-3, Verlag: animal learn,
2005
- Dominanz - Tatsache oder fixe Idee?, Barry Eaton,
ISBN 3-936188-09-2, Verlag: animal learn, 2003
- Die Dominanztheorie bei Hunden. Eine wissenschaftliche
Betrachtung, James O'Heare, ISBN 3-936188-21-1, Verlag:
animal learn, 2004
- Stress bei Hunden, Martina Nagel und Clarissa v.
Reinhardt, ISBN 3-936188-04-1, Verlag: animal learn,
2003
- Trennungsangst beim Hund. Ein Arbeitsbuch, James
O'Heare, ISBN 3-936188-12-2, Verlag: animal learn, 2004
- Das Aggressionsverhalten des Hunden. Ein Arbeitsbuch.
James O'Heare, ISBN 3-936188-10-6, Verlag: animal learn,
2003
- ... darf ich bitten? Mein Hund als Tanzpartner. Dogdancing
- die faszinierende Sportart mit dem Hund, Viviane Theby
und Michaela Hares, ISBN 3-933228-40-9, Verlag: Kynos,
2001
Videos
- Calming Signals. Die Beschwichtigungssignale der Hunde,
Ein Film mit Turid Rugaas, Video zum Buch, 52min.
Internet
- Spass
mit Hund: Spielideen, Clickern, Die Sache mit der
Dominanz und vieles mehr.
- Hundeschulen-Ratgeber
der Vier Pfoten: In den Publikationen findet man
einen Ratgeber woran man eine gute Hundeschule erkennt
sowie einer Liste von Hundeschulen, die nach aktuellen
Erkenntnissen arbeiten. Gabriela Kropitz ist bei den
Vier Pfoten die kompetente Ansprechperson in Sachen
Hunde und Heimtiere und besucht auch laufend Fortbildungen.
- Tierschutzombudsschaft
Wien: Hier finden Sie in Zukunft alles zum Wiener
Hundeführschein sowie weitere Informationen zum
Thema Hund.
- Das
Hundeforum veranstaltet neben Hundekursen auch zahlreiche
Vorträge und Seminare ebenso wie eine Ausbildung
zum / zur HundetrainerIn und VerhaltensberaterIn.
- Animal
Learn: Diese in Deutschland ansässige Hundeschule
bietet neben einer Ausbildung zur / zum HundetrainerIn
und Seminaren auch einen eigenen Buchverlag.
- Liber Novus
hat eine sehr empfehlenswerte Auswahl an aktuellen Hundebüchern
sowie den Vertrieb für Bücher von animal learn
und Veranstaltet ebenfalls Seminare von animal learn.
- Die
Tierärztinnen: Dr. Carina Kriegl bietet eine
Verbindung aus veterinärmedizinischen mit verhaltenspsychologischen
Wissen über Hunde. Ausgezeichnete Möglichkeiten
auch für Hunde, die sonst nicht einfach bei Tierärzten
/ Tierärztinnen sind.
- Gesundes
Tier: Ausgezeichnet physikalische Therapie für
Hunde mit Rücken- oder Bewegungsproblemen und vieles
mehr.
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