Die Kontinuität von Bewusstsein.
Das naturwissenschaftliche Argument
für Tierrecht
Autor: Mag. DDr. Martin Balluch
Verlag: Guthmann-Peterson
ISBN 3-900782-48-2
Preis: € 30
Seitenzahl: 410
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des VGT bestellt werden.
Über das Buch:
Was bestimmt unsere Einstellung zu Tieren, wieso leben
die einen vegetarisch und investieren viel Zeit, Engagement
und auch Geld in Tierschutzaktivitäten unterschiedlichster
Art, während viel zu viele Menschen sich kaum um
das Schicksal der Tiere zu kümmern scheinen? Wie
bestimmen wir, welche Tierschutzgesetze es geben soll,
die dann den Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft
regeln? In der Vergangenheit - mit Nachwirkungen bis heute
- wurden Tiere in unserem Gesetz zu Sachen erklärt,
wie früher auch die Sklaven und Leibeigene. Manche
Menschen haben persönliche spirituelle, religiöse
oder ideologische Überzeugungen und respektieren
Tiere deshalb - oder auch nicht. Aber darf die eigene
religiöse bzw. weltanschauliche Überzeugung
oder die Tatsache, dass "es immer schon so war",
den Umgang mit Tieren bestimmen? Dürfen Gesetze auf
einer religiösen oder ideologischen Basis erlassen
werden, auch wenn bei weitem nicht alle diese Religion
oder Ideologie teilen?
Ein häufig vorgebrachtes "Argument" gegen
konsequenten Tierschutz und Tierrechte lautet, dass Tiere
kein Bewusstsein hätten, ja manche Menschen sprechen
ihnen sogar jede ernstzunehmende Leidens- und Empfindungsfähigkeit
ab. Doch dieses vorsintflutliche Bild von Tieren als primitiven,
instinktgesteuerten "Biomaschinen" ist längst
widerlegt, vor allem die modernen Naturwissenschaften
- Biologie, vergleichende Verhaltensforschung, aber auch
Psychologie, Philosophie und andere Disziplinen - haben
uns klar vor Augen geführt, wie komplex und menschenähnlich
das Verhalten und Empfinden vieler Tiere ist.
Jenseits aller verstaubten religiösen Dogmen und
traditionsbedingten ideologischen Verblendungen geht Martin
Balluch deshalb einen anderen Weg - den wissenschaftlichen.
Er trägt alles wesentliche, was wir über das
Bewusstsein (bei Mensch und Tier) aus der Naturwissenschaft
wissen, zusammen und stellt damit all jene überkommenen
Vorstellungen zum Status von Tieren in unserer Gesellschaft
in Frage, die sowohl unsere juridischen als auch unsere
religiösen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen
oder kulinarischen Traditionen geprägt haben und
mitverantwortlich sind für die heutige eklatante,
ja katastrophale Situation, in der sich zahllose (Nutz)tiere
befinden - ganz im Einklang mit einem nach wie vor völlig
unzureichenden Tierschutzgesetz.
Der Autor und engagierte Tierrechtler zeigt aber auch
mögliche alternative Wege zu einem friedlichen, gewaltfreien
Zusammenleben von Mensch und Tier auf und fasst zusammen
und kommentiert, was andere Autoren, Denker und Philosophen
an Ideen geboten haben.
Dieses Buch liefert nicht nur völlig neue Ideen,
es kann auch als Nachschlagewerk für praktisch alle
grundsätzlichen Fragen, die sich zur Mensch-Tier
Beziehung stellen, verwendet werden. Es ist der erste
fundamentalphilosophische Beitrag aus Österreich
zur internationalen Diskussion über Tierrechte. In
jedem Fall, ein sehr lesenswertes Buch.
Der Inhalt dieses Buches ist gleichzeitig auch die Dissertation
des Autors in Philosophie an der Universität Wien.
Es wurde vom österreichischen Bundesministerium
für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.
Meinungen und Kommentare zu dem Buch:
Prof. Dr. Ludwig Huber (Institut für Zoologie
an der Uni Wien):
"Es besteht kein Zweifel, dass die Lösung ethischer
Probleme, wie sie unsere Zeit in immer größerem
Ausmaß generiert, wohl nur durch den ernsten, wissenschaftlichen
Diskurs gelingen kann. [...] Das vorliegende Buch könnte
dabei einen entscheidenden Beitrag leisten."
Prof. Dr. Franz Wuketits (bekannter naturwissenschaftlicher
Publizist und Evolutionstheoretiker):
"Dieses Buch ist nicht bloß eine Zusammenfassung
bereits vorhandener Literatur, sondern zeichnet sich durch
den groß angelegten Versuch einer Synthese aus.
In der Tat wurde ein so umfassendes, auf so breiter Basis
entwickeltes Argument für Tierrechte selten dargelegt.
Selbst dort, wo man mit Herrn Balluch nicht unbedingt
übereinstimmen will, muss man seine Bemühungen
und seine Sachkenntnis würdigen."
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