Film von Schlachtung vor dem Peek&Cloppenburg
Ist der Osterhase dieses Jahr auch bei Ihnen ferngeblieben?
Hier erfahren Sie vielleicht warum!
Nachdem sich der Osterhase in den Wochen vor den Feiertagen
des öfteren bei P&C herumgetrieben hat, um seine
verloren gegangene Familie zu suchen, ist nun auch er
verschwunden. Bis auf einige Kaninchenpelz-Hauben fehlt
jede Spur. Die letzten Aufzeichnungen seines Daseins wurden
von einer Aktivistin mit der Kamera festgehalten.
Ihr Kommentar: "In jeder Pelzsaison werden immer
wieder auf's Neue unzählige Tiere wie auch Kaninchen
und Hasen aus Modezwecke getötet. Das Paradoxe daran
ist, dass einerseits das Fell dieser Tiere zur Verzierung
von Jacken, Handschuhe, Hauben und vieles mehr herhalten
darf, andererseits der lebende Hase oder das muntere Kaninchen
Entzücken hervorruft. Der Teil dazwischen wird gerne
vergessen: Kaninchenbatterien mit ihrer unnatürlichen
Enge und der gewaltsame Tod unter Schmerzen noch bevor
das Lebewesen ein Jahr werden durfte! Dass das Fleisch
"sowieso" gegessen wird, ist ein Trugschluss,
denn bei Mastkaninchen und Kaninchen, die nur ihres Felles
wegen eingepfercht werden, handelt es sich um zwei verschiede
Arten. Pelz ist immer Schmerz, egal wieviele Ausreden
erfunden werden, um von der eigenen Kaltherzigkeit abzulenken.!"
Die AkteurInnen möchten mit dem Straßentheater
an die Kehrseite des Kaninchenpelzes in den Regalen von
P&C erinnern ...
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Aufnahme vom 15. April 2006, Ostersamstag vor der
Peek&Cloppenburg Filiale in Wien. |
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